JS . THONET
A PERSONAL INTERPRETATION BY JIL SANDER
Als Puristin wurde sie international gefeiert: Die deutsche Modedesignerin Jil Sander vereinte in ihren Kollektionen stets bestechende Schnitte mit herausragender Materialqualität und innovativem Ansatz. Für Thonet hat sich Jil Sander erstmals in die Welt des Möbeldesigns vorgewagt und die bekanntesten Stahlrohr-Klassiker aus den späten 1920er Jahren im Rahmen der Signature-Kollektion JS . THONET neu interpretiert. Dem ikonischen Freischwinger S 64 (Design Marcel Breuer, 1929/1930, künstlerisches Urheberrecht: Mart Stam) verleiht sie in den beiden Gestaltungslinien SERIOUS und NORDIC besondere Eleganz und neue Klasse – mit hochglanzlackierten Holzdetails, veredelten Stahlrohrgestellen, Sitzflächen und Rückenlehnen aus Wiener Geflecht oder Leder in nuanciert abgestimmten Farbtönen. Als Inspirationsquellen nennt Jil Sander unter anderem den Lack von Steinway-Flügeln, die Lederpolsterung von eleganten englischen Autos und das matte Nickelsilver von Architekturelementen.
Ein Beistelltisch ergänzt die Signature-Kollektion JS . THONET: Der klassische Stahlrohr-Satztisch B 97, ein vielfältig einsetzbarer Thonet-Entwurf aus dem Jahr 1933 korrespondiert gestalterisch mit den Stühlen. Das Tisch-Set B 97 erinnert in seinen Dimensionen an die Satztische B 9 von Marcel Breuer. Seine veränderte Konstruktion bietet aber einen praktischen Vorteil. Durch die Öffnung an einer Seite kann man die Tische über den Sofa-, Sessel- oder Bettrand ziehen. Andernfalls werden sie platzsparend eng ineinandergeschoben. Bei allen Möbelstücken der Kollektion ist das Faksimile von Jil Sander in das Gestell eingraviert.